Bericht Baltikum Teil 2

Litauen  - der Osten

Mit vollem Bauch nahmen wir Kurs auf Trakai. Wir erreichten die Gegend um Vilnius auf schönen einsamen Straßen, durch tiefe Wälder und vorbei an alten  Holzhäusern. Manche Orte luden zum Verweilen ein aber wir steuerten auf die wunderbar gelegene Wasserburg Trakai  zu.  Ein lässiger Ort und eine tolle Burg, die von uns erkundet wurde. Bei einer gemütlichen Hütte (Selbstversorgung) genossen wir einen selbstgemachten, grausig schmeckenden “3 in 1 Pulverkaffee“  am nächsten Morgen auf der Terrasse mit Blick direkt auf den See und die Burg, bevor wir auf den ca. 30km Nordöstlich gelegenen geographischen Mittelpunkt Europa zu rollten.

Litauen auf kleinen Straßen zu erleben war der Hammer. Unzählige Seen, Teiche und Flüsse ließen Reisefeeling aufkommen. Für Schotterfreaks ist das Baltikum ein Traum.



 Lettland  – der Osten

Bevor wir Cesis erreichten ging es vorbei an Orten in denen viele Wohnblocks - die typischen Plattenbauten aus sowjetischen Zeiten – sowie alte verrostete Industriehallten das Ortsbild zierten. Cesis liegt im  schönem  Gauja Nationalpark und bietet eine tolle Altstadt mit Burg. Die Unterkunft bot uns wieder ein Top Frühstück mit einer Saeco Kaffeemaschine (wie dahoam).

 

 

Estland  -  der Osten und Norden

Nach über 2000km erreichten wir das nördlichste Land des Baltikums, Estland. Dünn besiedelt und auch hier weite Wälder, Seen und Moore. Ganz im Osten, als natürliche Grenze zu Russland erstreckt sich der Peipus-See, etwa achtmal so groß wie der Bodensee. Einsame Straßen führten uns an die Ostsee.  Der äußerste Außenposten der EU – die Stadt Narva  - war nur ein Steinwurf von uns entfernt. Jedoch  waren die Infos, die wir über diese Gegend hatten, spärlich und wir dachten, locker eine Unterkunft zu ergattern. Wie so oft, wenn man denkt es könnte einfach sein, kommt alles anders. Es folgte eine 2 stündige Irrfahrt (Gott sei Dank ist es hier ja bis 23 Uhr hell) in und um Kohtla-Järve (einer Industriestadt) im Nordosten Estlands. Ihre Geschichte ist eng mit dem Abbau des Ölschiefers seit den 1920er Jahren verbunden. In Jöhvi fanden wir doch noch ein Hotel mit Parkplatz. Bei den Preisen konnten wir öfter verhandeln, zumal hier in Estland oft Parkgebühr extra bei den Hotels verrechnet wird.  Erwähnenswert ist auch noch der Benzinpreis: in Polen noch um € 1,40 getankt so kostet hier in Estland der Liter € 1,14.


Kurz vor Tallinn machten wir noch einen Abstecher in den Lahemaa Nationalpark. Die Schönheit dieser Landschaft und das sonnige Wetter ließen Freude aufkommen. Wir stoppten an einer schönen Bucht, genossen die Ruhe  und beobachteten die Vogelwelt ehe wir in Tallinn einfuhren. Unser Hotel lag außerhalb der Stadt und in einer absolut ruhigen Gegend.  Die Altstadt versprühte einen Hauch vom Mittelalter. Wir wanderten durch die verwinkelten Gassen und ließen uns an einem gemütlichen Gastgarten bei kühlem Bier von der Sonne wärmen. Unseren ersten fahrfreien Tag hätten wir uns nicht besser wünschen können.


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