USA 2 - Alaska

 

Ziel erreicht und weiter?                                  Fairbanks, 03.08.2013



Nun ja, dass wir in Alaska angekommen sind, haben wir schon beim letzten Bericht geschrieben, aber unser persönliches Ziel, das lag noch vor uns. Zuerst einmal ging es für uns weiter von Tok auf dem „Alaska Highway“ „zum“ North Pole – zumindest in das Städtchen namens North Pole, wo wir auch gleich mal das Haus des Santa Claus besuchten. Ja, Ende Juli kann man den amerikanischen Santa Claus in seinem Häuschen in North Pole besuchen, berichten, beschlagnahmen und versuchen ihn gnädig für die nächsten Weihnachtsfeier incl. Geschenke zu stimmen… Wir haben es versucht! In Fairbanks kauften wir nochmals richtig viel ein – Nahrungsmittel für die nächsten 4 Tage – und tanken nochmals richtig auf – auch die zusätzlichen Kanister (15Liter). Wir begaben uns auf den Dalton Highway Richtung Norden… auf nach Deadhorse – die am nördlichsten zu befahrene Stadt Alaskas… unserem Ziel nach 44 557 gefahrenen Kilometer: Von der südlichsten zu befahrenen Stadt Argentiniens zur nördlichsten Alaskas! Nachdem wir diesen „Ausflug“ von 1600km genossen, feierten wir mit einer Flasche Wein die Erreichung unseres Zieles. Danach kehrte wieder Alltag ein und es folgte die notwendige Reinigung der Motorräder, Wäsche waschen, Berichte schreiben, Skypen,… Viele werden sich nun denken: na komisch, jetzt Anfang August am Ziel angekommen und trotzdem haben sie geschrieben, dass sie erst am 25.10. heimkommen werden? Da sind doch noch einige Minuten, Stunden, Tage, Wochen sogar Monate dazwischen? Was machen sie denn jetzt? 2 Monate Hawaii Urlaub und dann nach Hause? Keine schlechte Idee…lt. facebook: gefällt mir! Nun liebe Leut`, lasst euch sagen: das geographische „UP“ der Reise ist beendet – das geographische „DOWN“ hat begonnen – nach dem wir noch den Süden Alaskas erkunden werden (davon beim nächsten Mal mehr), müssen wir ja wieder „runter von Alaska“ und für uns heißt dies: „DOWN to New York and Montreal“…. Also da wird wohl noch mindestens ein Reifensatz fällig sein….

 

Der Süden und Goodbye!       Tok, 16.08.2013


Von Fairbanks ging es für uns auf der Alaska 3 Richtung Süden und zu gleich verabschiedeten wir uns von den sonnigen 25 Grad und tauchten unter die Regenwolken mit 15 Grad. Vorbei am Nationalpark Denali und am Mount McKindley, dessen Gipfel eingehüllt in Wolken nicht zu erkennen war, gelangten wir unter Regentropfen nach Anchorage, wo wir gleich mal zum Harley Davidson Händler  fuhren.

Nach 2 Nächten in Anchorage (TIP Gratis Camping mit Dusche,WC beim Harley Dealer in Anchorage)ging es mit neuen Vorderreifen (nach über 14000km Continental TKC80
kam nun Avon Distancia) auf dem Seward Highway ab in den Süden – zu den unzähligen Gletscher dieser Erde – jedoch mit Regenanzug und Regentropfen im Schlepptau. In Coopers Landing und anschließend bei Soldotna trafen wir seit 9 Monaten wieder auf „Familie aus Österreich“. Chrissis Bruder, Hannes, seine Frau, Monique (geboren und aufgewachsen in Alaska) und ihre Kinder Matthias, Joshua und Nikita machten Urlaub und besuchten Moniques Familie … und wir waren ebenso eingeladen… Nun, da ging es uns gut. Zum ersten Mal machte uns Dauerregen nix aus: wir nächtigten in einem Campingbus (in der Größe eines Omnibusses) und konnten Fernsehen, Videospiele spielen usw… Arbeit stand trotzdem an, denn dank Hans Jürgens (Bruder von Liehrly) Besorgung in Österreich konnte Monique uns neue Luftfilter und Ölfilter – die Liehrly auch gleich vor Ort tauschte, also Service machte (46360km – 14000km seit letztem Service)- mitbringen. Danke an alle Beteiligten!!! Nachdem also alle Arbeiten erledigt waren, ging es mit der gesamten Familie Manzek, Ischi, Rath und Liehr – insgesamt 14 Personen – nach Homer, wo wir mit Blick auf die verschneiten Berggipfeln auf 2 Booten weiter zur „Otter Cove Resort“ (eine Hüttenanlage am Strand) gelangten. Wir verbrachten dort 2 Tage in denen wir Beeren sammelten, mit den Booten rausfuhren um Fische zu fangen oder zu zerlegen (Lachs und Halibut) und Otter treiben sahen, Kajak fuhren, „Halibut Cove“ (ein  Künstlerdorf auf Stelzen entlang einer Bucht) besuchten, grillten, aßen (unter anderem auch Moose Würsteln) und quatschten. Obwohl nur ein Tag die Sonne sich blicken ließ, war es für uns ein unvergessliches Erlebnis! Die Gastfreundschaft, die wir wieder erleben durften, war unglaublich und mit einem riesigen THANK YOU an die Familie Manzek verabschiedeten wir uns einen Tag später und fuhren nach Seward wieder Richtung Norden. Ein paar Kilometer vonSeward entfernt liegt der „Exit Glacier“, den wir auch sogleich besuchten. Sehr klar und deutlich – auf Grund von Jahresschildern am Wegesrand- konnten wir dort erkennen, wie groß dieser Gletscher erst ein paar Jahrzehnte zuvor war und wie rasant die Schmelze voranschreitet… Traurig kehrten wir den Gletscher unsere Rücken und besuchten noch „ Sealife“(wie Haus des Meeres in Wien), wo wir alle ortsansässigen Kleintiere bis hin zum Seelöwen und Fische zu sehen bekamen. Von Seward fuhren wir wieder Richtung Anchorage, wo wir einen Abstecher an den Portage Lake – der von den umliegenden Gletschern gespeist wird- machten. Im See sahen wir auch Gletscherstücke treiben. Die Lachswanderung, sowie die Rotfärbung der Lachse konnten wir am Portage Creek beobachten. An diesem Tag ging es jedoch für uns noch weiter – vorbei an Anchorage auf den Glenn Highway bis zum „Matanuska Glacier“, der in eine üppige grüner Waldlandschaft „fließt“. Grandios! Die letzte Etappe führte uns vorbei an 3000m hohe Schneeberge des Wrangell-St. Elias National Park“ weiter auf den Glenn Highway nach Tok, wo wir wieder auf den legendären Alaska Highway (darüber beim nächsten Mal mehr) treffen, der uns wieder ins 150km entfernte Kanada bringen wird.
Alaska war grandios und wir kommen wieder!

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