USA - 3

 

Einreise USA - Glacier N.P.
Yellowstone N.P. und
Buffalo Bills Cody in Wyoming                                    Cody, 01.09.2013

 

Das Gespräch mit den Officer an der Grenze der USA (Montana) erfolgte schnell und locker, in dem er uns einfach nochmals ein 3 Monate Waiver-Visa ausstellte,
denn immerhin – so heißt es – gibt es keine Verlängerung eines Waiver Visas (3 Monate). Im Endeffekt hängt es doch vom zuständigen Officer ab… nun wiedermal Glück gehabt. Wir fuhren nach Whitefish – einem kleinen Dorf in

der Nähe des Glacier Nationalpark, wo wir einfach nur ein paar Tage verbrachten und unser elektrisches Equipment auf den neuesten Stand brachten: sprich Chrissi tauschte ihr in Kalifornien gekauftes E-Book um (nachdem sie sich versehentlich darauf stürtzte, ging doch was kaputt) und Liehrly kaufte ein neues GPS (nachdem versehentlich der On/Off-Knopf kaputt ging)… so freute sich jeder über ein neues Gerät…

 

Den Glacier Nationalpark besuchten wir im

Anschluss und mussten uns eingestehen, dass die „Aussichtsstraße“ bzw. Rundweg total überlaufen war. Abgesehen von dem Verkehr fanden wir, nachdem wir Gletscher im Jasper und Banff NP zu genüge sahen, dass diese Eisfelder fast kaum vorhanden waren, obwohl es ein Gletscher NP sein sollte. Nachdem der Logan Pass (2026m) uns etwas enttäuschte, erreichten wir eine Ebene Montanas, die ausschließlich für die Landwirtschaft genutzt wurde. So trafen wir auf abgeerntete Strohfelder oder Wiesen, deren Heuballen bereit für den Abtransport abseits der Straße lagen. Kühe weideten auf unendlich großen Weideflächen durch die diese Straße wieder einmal schnurstracks gerade nach Süden verlief. Unser Ziel war der Yellowstone Nationalpark – er erstreckt sich über Gebiete von Idaho, Montana und Wyoming, liegt auf über 2000m Höhe in den Rocky Mountains und ist der älteste offiziell gegründete Nationalpark (Schutzgebiet) der Welt. Und wir waren begeistert. Begeistert von den unzähligen  „Hot Springs“ (heiße Quellen) oder Geysiren, die immer wieder ihren Dampf abließen (ob visuell durch Fontänen, wie z.B. „Old Faithfull“ oder bei Mammoth die Kalkterrassen – oder durch Schwefelgeruch). Ebenso waren wir begeistert von der schon herbstlichen Verfärbung von den Wiesen, Mooren und Gräsern, die eine unglaubliche Stimmung mit dem Blau des Himmels oder eines Baches übermittelten. Begeistert erblickten wir auch die Tierwelt – im speziellem die Bisons, die wir immer wieder sahen, die unsere Wege kreuzten und so natürlich in die Landschaft passten, dass wir
nur staunten… Die über 200km Ausfahrten im

Nationalpark waren so abwechslungsreich, durch dieses Zusammenspiel, dass es ein absoluter Genuss war! Auch wenn Sonnenschein mit kurze Regengüssen und Hagelschauer wechselte und die Nächte kalt waren - unsere Schlafsäcke wärmten uns.

Runter von den 2000m auf 1500m und gelandet in
Cody (Wyoming) – einer kleinen Stadt, in der Buffalo Bill oder Butch Cassidy ihre Untaten trieben. Die Stadt
bezeichnet sich selbst als „Rodeo Capital of the World“. So waren wir nochmals in einer absoluten Cowboy Welt - so dass wir natürlich auch die letzte Vorstellung der örtlichen Rodeo Veranstaltungen  besuchten.

Ein Ruhetag mit Servicearbeiten (elektrisches Problem an der Steckdose) und Wäsche waschen, 28 Grad und Sonne genießen und etwas entspannen folgte, bevor es nun wieder weiter Richtung Osten geht.

Cody – Memphis                       Memphis 13.09.201

 

Wyoming- South Dakota- Nebraska- Kansas- Missouri- Illinois- Kentucky- Tennessee. Das sind die Bundesstaaten die wir querten, um das zu finden was wir suchten:  „den Blues“.

 

 

Mit Cody verabschiedeten wir uns nun endgültig von den Rocky Mountains und nahmen Kurs nach South Dakota auf, wobei ein Abstecher zum National Monument namens „Devils Tower“ folgte. Das National Monument „Devils Tower“ (deutsch Teufelsturm) ist ein Fels, der am Rande der Black Hills im US-Bundesstaat Wyoming liegt und hat eine Höhe von etwa 265 Metern und einen Durchmesser von fast 150 Metern. Der Berg wird von mehreren Völkern der Prärieindianer als Wohnsitz des Grizzlybären angesehen und ist für sie ein heiliger Ort. Für uns ein imposanter Anblick auf dem Weg zu einem weiteren "heiligen" Ort für Easy Riders... Sturgis, in South Dakota. Das Mekka für alle Harley-Fahrer. Hier steigt alljährlich im August die größte Party Amerikas. Ben, der Besitzer einer feinen Motorcycle Werkstatt (siehe Foto), erzählte uns, dass dieses Jahr 5-600.000 Biker zu diesem Event kamen. Das größte Problem dieser Mega Party wäre jedoch die Müllentsorgung... Für das Jahr 2015 sind schon jetzt viele Hotels ausgebucht, da steigt nämlich die 75te Rally. Die Zimmerpreise gehen von 80USD rauf bis 250USD für eine Nacht... also wer noch Lust hat: schnell buchen...

 

Der Ort wirkte nach der Rally eher trostlos. Ein paar Biker zogen mit Gepäck durch die Stadt. Zum Glück gab es hier den Knuckle- Saloon in dem wir bei Live Music ein gutes Bier vom Fass tranken und einen gemütlicher Schwatz an der Theke mit Gleichgesinnten führten. Sturgis befindet sich in einer wunderschönen Landschaft in den Black Hills. Es war ein wahrer Genuss die Gegend mit dem Bike abzuklappern und die urigen Orte in Wildwest Manier luden zu Pausenstopps ein. Wir besuchten den Mount Rushmore mit seinen in Stein gemeiselten Präsidenten Köpfen, sowie ein weiteres Meisterwerk in Stein: das Crazy Horse Memorial. Es ist eine im Bau befindliche überdimensionalen Skulptur zu Ehren des Lakota-Indianers Crazy Horse, die ähnlich wie die 4 Präsidenten Köpfe in einen Berg gehauen wird, jedoch um ein vielfaches größer (alleine die Fläche der 4 Präsidentenköpfe sollen im Haar von Crazy Horse verschwinden). Der Besuch des Museums gab uns einen Einblick in dieses gewaltige Projekt, das nicht vom Staat finanziert wird. Beim Verlassen der Black Hills in Richtung Nebraska entdeckten wir noch in den angrenzenden Badlands einige Büffelherden die friedlich dahinzogen. Auf diese Tiere zu treffen war wieder ein besonderes Erlebnis für uns, eher wir in die Weite Nebraska rollten. Die Bewohner von Nebraska haben mit moderner Landwirtschaft die Ebenen in ein Land voller Ranches und Farmen verwandelt. Die Geschichte Nebraskas ist daher mit der Landwirtschaft zutiefst verbunden. Nirgendwo hatten wir zuvor so viele Landmaschinen zum Verkauf angeboten gesehen. Wenige Touristen verschlägt es in dieses Land, was aber ein Fehler ist, denn wir wurden mit offenen Armen empfangen. Wir nächtigen an einem Rodeo Gelände beobachten die Kids, die am Wochenende einen Wettkampf auf ihren Pferden austrugen. Dabei ging es mehr um Geschick und nicht um Rodeo Reiten, so wie in Cody (wir berichteten darüber). In Nebraska feierte Chrissi ihren Geburtstag standesgemäß mit einer richtigen, süßen Amerikanischen Torte. Wir durchquerten das Land diagonal, streiften auch Kansas, ehe wir über dem Missouri River in den gleichnamigen Bundesstaat vor einem Supermarkt auf Allen trafen. Die üblichen Fragen woher, wohin, warum beantworteten wir schnell. Das Interesse war geweckt so lud Allen uns für eine Nacht mit Abendessen und Frühstück zu sich nach Hause ein. Auf diesem Weg, Danke ALLEN, Danke MARGARET – es war echt super bei euch. Über den Mississippi River erreichten wir Illinois. Schwüle, feuchte Luft empfing uns südlich von St. Louis. Die Hitze war wieder mal extrem. Wir streiften auch Kentucky und schließlich gelangten wir nach Tennessee. Tennessee ist berühmt für den Blues, für die Entstehung des Rock´n Roll (Memphis) und die Country Music (Nashville) sowie für seinen Whiskey (Jack Daniels).

 

Eigentlich hatten wir die Südstaaten zuvor nicht in unsere Reise eingeplant, aber das hervorragende Wetter, die Zeit (weniger das Geld) - die uns noch zur Verfügung stand - und der Ruf des Blues brachten uns nach Memphis. Schon ab der Überquerung des Mississippi Rivers sahen wir immer mehr schwarze Bevölkerung und gleichzeitig auch immer mehr verfallene oder verlassene Gebäude. Rostige, alte Autos sowie eine Unmenge von Polizeifahrzeugen begleiteten uns entlang der Straße Nr.51… und ebenso 2 Aldi – Filialen… In Memphis angekommen, bezogen wir ein billiges Hotel, von dem wir zu Fuß in 20 min. an die Beale Street gelangten. Eine Bar reiht sich hier an die nächste… der Blues dröhnt von allen Seiten. Wir hörten uns eine Band in der Blues Hall an… eine gemütliche Kneipe mit gutem Bier. In ganz Amerika konnten wir nirgendwo so einfach Bier trinken wie hier… in der Beale Street gibt es nämlich GROSSES Bier „for to go“ und damit schlendert man durch die Straße umgeben von Blues... Ein Grund mehr, dass wir gleich 2 Tage hier verbringen…  

 

 

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