MALAWI                           Blantyre 26.10.2019

 

Unsere Stationen: Karonga, Chilumba, Mzuzu, Kasungu,  Salima, Detza, Zomba, Blantyre. > gefahren 1.400km

Malawi, das warme Herz Afrikas.  Eines der ärmsten Länder unserer Erde und siehe da: kaum über die Grenze von Tansania wird alles um eine Spur gemächlicher. Slow Down war angesagt, also fuhren wir mit max. 80km/h durchs Land. So will es die Polizei. Ausnahmen bestätigen die Regel ;-) es gingen auch 140. Jedoch wurde kontrolliert – sogar mit Radarpistole, aber wir wurden an den vielen Straßenkontrollen immer freundlich durch gewunken. Grundsätzlich herrscht vor allem im Norden wenig bis gar kein Verkehr. Die Straßen gehörten den wenigen Autos, den Fahrradfahrern, Fußgängern, Viehherden und uns Motorradreisenden. So cruisten wir vorbei an den mächtigen Baobab Bäumen.

 

 

Elektrizität, fließendes Wasser, feste Häuser und Einkaufsmöglichkeiten gibt es nur in den wenigen Städten. Und selbst da wurde der Strom morgens bis zum Nachmittag abgedreht. Nur sporadisch funktioniert das Internet. Die Supermärkte eher dürftig gefüllt und so holte uns die Realität der Armut immer wieder ein. Die Felder wurden mit der Hacke bewirtschaftet - keine Ackermaschinen vor Ort. Auch die Geldscheine zeigten, dass kein „Großes Geld“ im Lande fließt. Der größte Schein: 2000 Kwacha sind umgerechnet 2,5€…. 40 Scheine – ein schönes Bündel – ergeben 100 Euro. Die Brieftasche war für uns voll, wobei wir an den Standeln fast nur mit 100 Beträgen konfrontiert wurden.

 

 

Es war heiß, verdammt heiß so kurz vor der Regenzeit und auf den Regen warteten alle. Die Menschen leben in winzigen einfachen Häusern aus Lehmziegel und Stroh. Wieder sahen wir die Menschen beim Wasser holen. Vieles wurde auf dem Kopf getragen, wer ein Fahrrad besitzt scheint hier schon einer der glücklicheren Menschen zu sein. Die Straße war wieder ein Ort der Begegnungen... dieses Mal Streetlife: Kinder (siehe Video unten).

 

 

Wir planten 3 Stopps entlang des Malawi Sees, machten aufgrund der Hitze jedoch nur 2. mit insgesamt 5 Nächten und dem Besuch eines Fischmarktes. Singend fahren die Fischer mit ihren bunten Boten raus, um die Nacht über am See zu verbringen. Sie kamen mit Tageslicht und ihrer Beute zurück an den Hafen. Kleine Sardinen ähnlichen Fische wurden an die Händler gebracht - ein faszinierendes Erlebnis.

 

 

Durch den Nkotakhota Wildlife Reserve durften wir nicht fahren…Motorräder sind verboten. Wir hatten die Optionen die Motorräder auf einen Pickup zu verladen, umso durch den Park zu kommen oder zurück nach Kasungu und über die Hauptstadt Lilongwe wieder an den Lake Malawi zu fahren oder die Piste entlang des Parks zu fahren. Wir wählten die Piste und diese war ein weiteres Erlebnis.

 

Wir zelteten hier in Malawi wiederetwas mehr und „flüchteten“ vor der Hitze am See, der auf 500m liegt, in die Berge. Traumhafte Bergstraßen (siehe u.a. Video unten: On the road again - Malawi). Dort fanden wir herrlich kühlende Abendluft und einen traumhaften Sternenhimmel.

 

 

Malawi war für uns ein großartiges Land mit Begegnungen von freundlichen Menschen und einfachem aber gutem Essen. Wir besuchten das Kulturmuseum in Karonga, Märkte, die Städte Mzuzu und Blantyre, machten eine Wanderung auf das Zomba Plateau und genossen die unglaublichen Sonnenaufgänge am Malawisee.

Videos

KM Stand: 16.480 Km                                         > weiter mit Mosambik

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