TANSANIA                         Kibungo / Ruanda 06.08.2019

Piste, Löcher, Schweiß und TzeTze Fliegen. 

Von dem kleinem Grenzübergang Isopa, wo wir mal 40 Minuten auf den Zollbeamten warten mussten, ging es für uns nach Tansania. Visa, Zoll und rauf auf die gute Piste Richtung Sumbawanga. Dort trafen wir zum ersten Mal auf dieser Reise unzählige Tuck Tuck Taxis, die hupend kreuz und quer fuhren. 400 000 Tansanische Shillinge abgehoben, Quartier bezogen. Am Stadtspaziergang trafen wir auf Hendl-Händler, Tischler-Kollegen, eine Tuck Tuck Werkstatt und einen Reifen-Recycling-Sandalen-Stand. Um 20 000 Tansania Shillings gingen wir dann noch etwas Essen. Keine Sorge, wir haben nicht im Lotto gewonnen, sondern der Wechselkurs von 2450 Tansanische Shilling  zu einem Euro lässt uns zu Multimillionäre werden.

 

Nach Eingewöhnung folgten wir der T19 auf reinsten Asphalt ca. 100km. Es folgte rote, weiße, gelbe oder schwarze Piste. Über den Katavi NP kamen wir zuerst nach Mpanda und ging es nach Uvinza. Obwohl wir auf Tiere im Nationalpark hofften, sahen wir nur einmal Hippos und weiter nördlicher viele Longhorn-Rinder und im NP selbst die lästigen Tze Tze Fligen. Die Straße nach Kigoma war wiederum geteert. Kigoma liegt am Tanganyika See und wird als Ausgangspunkt zum Besuch des Nationalparks Gombe mit freilebende Schimpansen angepriesen. Über unsere Unterkunft buchten wir ein Boot, denn der Nationalpark ist nur über eine 2 stündige gemütliche Bootsfahrt zu erreichen und freuten uns auf den Nationalpark. Der Tag wurde zum Erlebnis im Sinne von Abzocke und Bedrängen der Schimpansen - uns war das zu viel und so brachen wir die Tour ab, schipperten zurück und waren maßlos enttäuscht.

 

 

Unser nächstes Ziel war klar vor Augen: Ruanda. Drei intensive Pistentagesfahrten von Kigoma bis Rusomo (Grenze) folgten. Wir gelangten nicht nur an die Grenze zu Tansania/Ruanda, sondern auch an unsere körperlichen, lungen- und sehtechnischen Grenzen sowie an die pistentauglichen Grenzen unserer Transalps mit zu viel Gepäck.  Wellblech, Sandpassagen, tiefe Löcher, viel Fesch Fesch und viel Schwerlastverkehr ließen Blasen an den Händen wachsen und wir konnten keinen Vergleich zu vorangegangenen Pisten (weder in Europa oder Südamerika) finden, die diese Dimensionen der letzten Tage standhielten. So fielen wir immer sehr müde in die Betten, denn gezeltet wurde gar nicht. Angenehme Zimmerpreise von 6-16 € inklusive Frühstück für zwei hatten zur Folge, dass Zelt, Matten und Schlafsack in der Gepäckrolle alt aussahen. Der erste Teil Tansanias entlang des Tanganyika See Richtung Norden hat fahrtechnisch alles enthalten, was das Reisen mit dem Motorrad ausmacht.

 

KM.Stand: 8.660                                     Hier gehts weiter mit Ruanda...

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