SAMBIA…                        Sumbawanga Tanzania 28.07.2019

 

…1,15 € der Benzin 

... 0,70€ der halbe Liter Bier

 

Livingstone – Lusaka – Kapiri Mposhi – Kasama – Mpala -  Kasesya Grenze Tansania   / Gesamt 1.600km      

 Wusstet ihr das?

Das Land hat 8 Nachbarländer, den zweitiefsten See und den zweitbreitesten Wasserfall der Erde. Wir sind gespannt.

 

 Mit der Fähre über den Sambesi - Fluss ging es von Botswana nach Sambia. Nach Übergabe einiger Dollars an Behörden und Geldwechslern für Route Tax, Versicherung und Visa an der Grenze erreichen wir Livingstone, um die berühmten Vic Falls zu besuchen. Dies war ein ganz interessanter Ausflug, denn an der Grenze zu Zimbabwe parkten wir unsere Motorräder und zu Fuß ging es über eine Brücke von Sambia nach Zimbabwe. Aufgrund der auch hier herrschenden Dürre sollte der Wasserfall – die Viktoriafälle des Sambesiflusses – aus Sicht von Simbabwe noch imposant sein. War es auch… und zusätzlich haben wir noch ein paar Elefanten an der Straße gesichtet.

 

Sambia ist das vierte Land unserer Reise und somit erfolgte für uns auch eine Landung im „real Africa“. Die Maestro - oder Visa Karte funktioniert nicht mehr an jeder Ecke, quirliges Treiben an den Straßen, RadfahrerInnen, die alles und vieles transportieren bzw. wird einiges auf dem Kopf balanciert – das ist Afrika. So wurde zumindest  im südlicheren Teil Sambias gehämmert, gesägt, geschweißt und vieles zum Verkauf an der Straße angeboten.

 

In Lusaka, der Hauptstadt von Sambia, erledigten wir noch schnell die Versicherung (COMESA) für die weiteren Länder. Hier campierten wir zum letzen Mal, da die Zimmerpreise hier mit 200-250 Kwacha (€14-€17) incl. Frühstück nicht viel höher liegen als ein Platz auf einem staubigen Campingplatz.

 

Auf den 1600 gefahrenen Kilometer durch Samba kamen wir an unzählige kleine Strohhüttendörfer mit lachenden und winkenden Kindern am Straßenrand vorbei. Der Rauch von abgefackelten Feldern trübten uns einige Male die Sicht. Frauen und Kinder erledigten harte Feldarbeit oder transportierten Wasserkanistern und Feuerholz auf dem Kopf, während die Männer die Holzkohle auf überladenen Fahrrädern transportierten oder in geselligen Runden unter den schattenspendenden Bäumen saßen. Eine geschlechterspezifische strenge, afrikanische Arbeitsteilung ist erkennbar: die Frauen verrichten die täglich anfallenden Arbeiten wie Feldarbeit, Kochen, Wasserholen, Feuerholzsammeln, Waschen und Kindererziehung während die Männer für die körperlich strengeren Arbeiten zuständig sind. Leider werden auch oft schon Kinder sehr schnell in diesem Zyklus miteinbezogen, denn nicht alle gehen in die Schule. Kein einfaches Leben! Kinder in Schuluniformen legen täglich gefährliche Stecken entlang der Straße mit Schwersttransport ohne Gehsteige zurück und so kreuzen sich unsere Wege, denn bei unseren Stopps an der Straße wurden wir immer sofort von Kindern umringt. Jede*r mochte mal auf unseren Hondas sitzen…

 

Die Menschen waren trotz der bitteren Armut, mit der wir erst zurechtkommen mussten und viele Gespräche bestimmte, stets freundlich und zeigten uns sogar ihr Dorf: gekocht wird am Boden in offenen Rundhütten oder im freien - das „Badezimmer“ oder WC ist ein Verschlag, der mit Schilfgras umringt ist - geschlafen wird in geschlossenen Lehm oder Ziegelhäuser mit Schilfdach - fließendes Wasser oder Strom sehen wir am Land nicht – nur Brunnen aus denen Wasser in Plastikbehälter geschöpft und transportiert wird. Für die Offenheit der Leute und das Entgegenkommen, uns alles zu zeigen und uns in ihre Privatsphäre aufzunehmen, bedanken wir uns mit kleinen Geschenken wie Fußball, Brot, Nudeln bei ihnen. Sie freuen sich riesig darüber und wir sind beschämt, wie Menschen uns dafür auch dankbar sind.

 

Für uns war Sambia wieder mal Beweis, wie groß die Armut in unserer Welt ist. Viele soziale Einrichtungen leisten hier Aufklärung und Hilfe. Es stimmte uns nachdenklich… Trotzdem konnten wir so viel Lachen und Lebenslust der Menschen erleben.

Bei unserem kurzen Aufenthalt (11Tage) in Sambia verschlug es uns auch noch nach Mpulungu an den Lake Tanganyika.
Dieser ist der zweitgrößte See in Afrika und der sechstgrößte sowie der zweittiefste See der Erde. Bevor es noch auf einer wilden Piste zum kleinen Grenzübergang Kasesya nach Tanzania ging.

 

Kulinarische Highlights braucht man sich in Sambia keine erwarten. Die übliche Speisekarte enthält: eine Art von Huhn, eine von Rind, ein Würstel vom Schwein und ab und zu (aber selten) eine Art von einem Fisch – mögliche Beilagen: Pommes, Reis oder Maisbrei, den wir aufgrund seines Aussehens nicht einmal gekostet haben… und wir haben echt schon viel gekostet…. MAHLZEIT

KM.Stand: 7.510                                 ...hier geht unsere Reise weiter

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