Ab in den Süden 2014    Teil 2


Tag 8 – 11  05.09.2014 - 08.09.2014

Insel Lefkada, Ligia

Unsere Unterkunft bot,  das was wir gesucht hatten. Ein großes, luftiges Zimmer, eine kleine Küche mit Kühlschrank (Vorteil zum Zelt), einen Pool mit Garten unter Olivenbäumen,  Tavernen und Ruhe. Einzig die weißen Strände konnte man nur im Süden finden und nicht vor Ort.  Einen Tag erkundeten wir die grüne Insel, wobei wir im Osten (Nydri) immer wieder mit schönen Aussichten auf das griechische Festland und  kleineren Inseln überrascht wurden. Im Süden (Vassiliki)  und im Westen (Egremi) dagegen bewunderten  wir  die steilabfallende Küste mit herrlich blau-türkis schimmerndem Wasser und den weißen Stränden. Die Kiefernwälder im sattem Grün verursachten einen super Farbkontrast (grüne Wälder, blauer Himmel, weißer Sandstrand und blau-türkises Meer) - fast schon kitschig.

Tag 12     09.09.2014


Weiter ging es für uns Richtung Igoumenitsa und wieder wunderten wir  uns über den fast „nicht vorhandenen Verkehr“. Ob der Grund der hohe Spritpreis (€1,70) und das „Sparpaket“ der Regierung ist..? Wir genossen diese einladenten Straßen und erreichten recht zügig den Grenzort Skala /Albanien. Albaniens Küste überraschte uns mit  vielen „noch“ einsamen  Stränden. Vorbei an Buthrotum lotste uns das GPS in das Stadtzentrum von Sarande. Eine Plastik-Holzhütten-Siedlung von Menschen, denen es nicht so gut geht, stimmte uns etwas nachdenklich… Vom oberen Stadtteil Sarandes durften wir uns an einem Ausblick auf die Stadt und deren Bucht erfreuen.  Die kurvige Küstenstraße SH8  war vom feinsten und führt durch die Orte Lukovec, Pigeras, Borsh bis nach Himare. Hier heißt es trotzdem aufpassen, denn löchrige und abgebrochene Straßenstellen sowie viele Kühe, Esel und Ziegen waren anzutreffen. Bei sehr warmen Temperaturen plantschten wir hier einige Tage im Meer herum und besuchten auch die UNESCO Stadt Gjirokaster.

Tag 13 10.09.2014

Gjirokastra liegt im Süden Albaniens und zählt seit 2005 zum UNESCO-Welterbe. Sie ist eine der ältesten Städte des Landes. Die älteren Quartiere der Stadt sind an den steilen Hang unter der Burg auf 480m ü.M. erbaut.  Das Besondere der Stadt sind die Dächer aus Stein. Die Fahrt dorthin führte über Sarande auf einer schmalen,  kurvigen Bergstraße auf gerade mal 500m. Den Rest des Tages verbrachten wir wieder am  Meer.

Tag 14  11.09. 2014


Gut eine Stunde nach unserem Frühstück legten wir uns wieder auf die Liegestühle des sehr wenig besuchten Strandes von Himare. Wir hatten wohl die ideale Reisezeit gewählt. Eine weitere Stunde später verdunkelte sich der Himmel und ein Gewitter zog vom Meer herein. Wir flüchteten in unser Hotelzimmer und warteten  ab… erst Nachmittag hörte es zu regnen auf und wir besuchten die Stadt und die urige Red Indian Bar.

Tag 15. 12.09.2014

Der Llogara-Pass  ist ein Gebirgspass in Südalbanien. Er ist Teil der Nationalstraße SH 8 und führte uns, an diesem sonnigen Tag von Dhermi  im Süden auf etwas über 1000m in den Norden. Der Pass bietet herrliche Ausblicke über das ionische Meer. Oben angelangt tauchten wir kurz in ein Nebelfeld ein ehe es wieder runter nach Vlore ging. Das Städtchen Berat war unser nächstes Ziel, das wir über eine wilde, löchrige und staubige Straße erreichten. Die "Stadt der tausend Fenster" genannt,  steht unter einem besonderen Schutz. Dank diesem Schutz wurden die weißen, historischen Häuser vor Neubauten verschont. Lässig… von Berat aus ging es danach weiter  nach Kruje, wo schon unser nächstes Zimmer auf uns wartete. Diesmal mit einer Hammeraussicht auf die Burg und der Ebene bis Dürres. Während es Zuhause schüttete (..ihr tat uns echt schon Leid…) saßen wir im Gastgarten, bei idealen Temperaturen und Sonnenschein, auf der Burg von Kruje und genossen Pizza und Bier…  

Tag 16 13.09.2014

Das Hotel Panorama ist so ein Hotel das wirklich teuer aussieht, einen super Komfort hat und dennoch  für  €45,- (DZ)  mit Frühstücksbuffet ein echter Tipp ist. Bei schönstem Motorradlwetter  und mit vollem Bauch sitzen wir wieder im Sattel unserer Honda Transalps. Irgendwo bei Shkoder verdunkelte sich der Himmel (…genauso war es bei der Einreise in  Podgorica…) wieder und ein Gewitter zwingt uns die letzten albanischen Lek in einem Cafe zu verbrauchen ( 4 Espresso und 0,5Lit. Wasser - 400Lek ca. €3,-/ incl. Trinkgeld). Leider war meine Prognose, hier etwas abzuwarten, falsch. Eine Stunde später zogen wir in unserer Regenkluft weiter. Das Aus- bzw. Einreiseprozedur verlief „easy“ und wir wurden im strömenden Regen vorgenommen….SUPER.  Montenegro war erreicht, aber ein Höllenritt auf der kleinen mit Wassersturzbächen überfluteten Straße, die unersichtlichen Löchern waren nicht ungefährlich. Ab der Stad Bar wurde es besser, die Straße breiter und in Petrovac schien wieder die Sonne. Die Küste TRAUMHAFT ehe wir Kotor (…wieder so ein Weltkulturdingsbums..) erreichten.


Tag 17: 14.09.2014


Eine kurze Etappe und sie endete in Dubrovnik… Als wir diese Stadt zum letzten Mal mit dem Motorrad besuchten waren gut 12 Jahre vergangen und damals waren nur wenige Besucher auf dieser Burgmauer unterwegs. Was hat sich geändert? Die Stadt wurde inzwischen wieder vollständig renoviert und sieht ohne Zweifel echt geil aus. Aber das hat auch seinen Preis (…ich will nicht jammern...) 100Kn/ €14,- kostet so ein Rundgang für 1P. und wenn man Pech hat, geht man im Gänsemarsch (... in unserem Fall war`s nicht so schlimm…) der Mauer entlang. „Leitln do ist der Preis von €2,- auf die Riegersburg doch goa nix und do kannst auf unserer scheinan Burg noch gut 3 Krügerl Bier trink`n und mitt`n Lift owi fohr`n a noa. Und a Wossa zum schwimman hobm mia tuat a“. Für diese Werbung haben wir nichts bekommen aber für alle Biker, die das Lesen, schaut`s euch doch mal die Riegersburg in der Steiermark an. Ist echt Geil…

Tag 18  15.09.2014 - 16.09.2014

Dubrovnik – Trogir war heute angesagt - ca. 220 km  Küstenstraße vom Feinstem. Der Verkehr war nicht schlimm - hatten wir schon anders erlebt. Ein paar  Motorräder und wenige Wohnmobile teilten mit uns die Kurven… Nun in Trogir  angekommen verbringen wir noch 2 Nächte, bis dahin wird sich die Wettersituation daheim wohl wieder gebessert haben.

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